Holzbauweise

Massivholzhaus

Massivholzhaus

Massives Holzblockhaus in Ibach (Schwarzwald).

Dies ist eine Art Häuser zu bauen, welche bei uns unverständlicherweise in dem Ruf steht, kurzlebiger als ein Haus aus Stein zu sein und im Brandfall schneller zerstört zu werden.

Dabei bietet ein massives Holzhaus durch die Verwendung von durchgehend biologischen Baumaterialien viele Vorteile.

Wichtig beim Bau ist, dass das Holz eine hohe Qualität hat, vor Witterungseinflüssen dauerhaft gut geschützt wird, der Wohnraum durchgehend geheizt und gelüftet wird, der Bau gut abgedichtet wurde und ein (minimaler) Wärmedurchgang durch die außenliegenden Hölzer gewährleistet ist.

Das Aufbringen von Holzschutzmitteln ist bei der Wahl des richtigen Holzes und einer ausreichenden Trockenhaltung unnötig. Lediglich den natürlichen Vergrauungsprozess kann man durch eine dampfdiffusionsoffene Oberflächenbehandlung der Außenseite verzögern.

massives Holzblockhaus. Das Untergeschoss ist gemauert, Holzteile gegen Spritzwasser gut geschützt.

Bei Bränden ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Bewohner den Brand überleben deutlich höher als bei modernen "Kunststoff"-häusern. Bei denen ist die Gefahr des Feuertodes viel höher, da die bei Feuer auftretenden giftigen Gase (Salzsäure, Dioxine, etc.) zu einem schlimmen Erstickungstod führen können. Auch die Stabilität eines Holzhauses ist im Brandfall weitaus besser: Angekokelte Holzbalken behalten ihre Stabilität, während Stahlbetondecken ihre Festigkeit verlieren und der Zusammenbruch droht.

Nicht vergessen sollte man, dass jedes natürliche Material in der Natur wiederverwendet wird. Holz gehört dazu und es gibt viele Pilze und Insekten, welche Ihre Aufgabe darin sehen, Holz zu zersetzen. In fachmännisch verbautem Holz hoher Qualität ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass es zu einem massivem, bauteilzerstörendem Schaden kommt. Dennoch muss ein solches Haus regelmäßig von seinen Besitzern inspiziert und gegebenenfalls eingegriffen werden, wenn sich deutliche Anzeichen von Veränderungen an der Bausubstanz finden. Im Zweifelsfall ziehen Sie immer einen Sachkundigen für Holzschutz hinzu, der Ihnen aufzeigt, an welchen Stellen ein Handlungsbedarf besteht.

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