Wege der Strahlung

Ist Radioaktivität erst einmal in die Umwelt gelangt, wird sie über die Luft, das Wasser und letztendlich über die Nahrungskette weiterverbreitet. Sie kann sich überall anlagern und braucht oftmals viele zehntausend Jahre bis sie sich völlig abgebaut hat.

Die nach einem oberirdischen Atombombentest oder einem Unfall in einem Kernkraftwerk auftretende Strahlung verbreitet sich zu einem großen Teil durch den sogenannten Fallout. Hierbei handelt es sich um radioaktiven Staub, der sich über die Atmosphäre weltweit verbreitet. In hohen Dosen führt er zur oftmals tödlich verlaufenden Strahlenkrankheit, zu Mutationen und Leukämie. Aber auch in relativ geringen Dosen erhöht er die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Karzinomen aller Art. Sowohl in Hiroshima (Atombombenabwurf 1945) als auch in Tschernobyl (1986) kommen viele Jahr nach der Katastrophe noch schwer behinderte Kinder zur Welt, leidet die Bevölkerung an schweren, nicht heilbaren Krankheiten.


Die Grafik wurde entnommen aus dem Buch: Mensch und Strahlenwirkung

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