Mineralwolle (KMF)

Alte Mineralwolle

Mineralwolle, welche vor dem Jahr 2000 verbaut wurde, gilt nach der TRGS 521 bzw. TGRGS 900 als krebserregend, wenn freigesetzte Fasern eingeatmet werden können.

Auch wenn diese alten Mineralfasern nicht so gefährlich sind wie die aus Asbest müssen bei der Freisetzung oder bei Arbeiten mit diesem Material Sicherheitsvorkehrungen für die Arbeiter, die zukünftigen Raumnutzer und die Umwelt getroffen werden.

Sofern es sich um die im Hochbau üblicherweise verwendeten Produkte handelt muss der Rückbau unter Zugrundelegung der TRGS 521 erfolgen. Handelt es sich um Hochtemperaturwolle, welche an Öfen verwendet wurde, so ist die TRGS 558 heranzuziehen. Hochtemperaturwolle (HTW-Wolle - Aluminiumsilikatwolle, PCW-Wolle - polykristalline Wolle) ist weitaus gefährlicher als KMF (künstliche Mineralfasern = Mineralwolle).

Für alle Arten von Mineralwolle gilt, dass der Rückbau von einem erfahrenen Fachbetrieb erfolgen sollte. Auch wenn die Zertifizierung nach TRGS 519 (Asbest) hierfür nicht vorgeschrieben ist, sollte der ausführende Betrieb zu mindestens die Sachkunde nach TRGS 519 Anlage 4 nachweisen können und die Arbeiten unter Einsatz der notwendigen Schutzmaßnahmen möglichst von außen ausgeführt werden. Alte Mineralwolle muss beim Rückbau gekennzeichnet und gesondert entsorgt werden.

Für eine Sanierung ist im Gegensatz zu Asbest bei der Faserkonzentration kein Sanierungsziel festgelegt. Es empfiehlt sich daher mit dem Sanierer die Einhaltung der Sanierungsziele nach TRGS 519 (Asbest) festzulegen, damit die Räume nach Abschluss der Arbeiten unbesorgt weiter genutzt werden können.

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