Bausalze

Aussalzungen ("Salpeter") an einer Kellerwand

Bausalze ("Salpeter")

Bausalze ("Salpeter")

Oftmals wird die Salzbildung ("Salpeter") mit Schimmel verwechselt. Aussalzungen sind immer ein Zeichen dafür, dass Feuchte aus dem Stein herauskommt und der Schaden somit nicht durch Kondenswasser entstanden ist sondern seine Ursache im Bauteil bzw. im dahinterliegenden Bereich hat.

Der Salpeter selbst zerstört das Mauerwerk nicht. Da er aber ein Anzeiger für Nässe ist, kann das Mauerwerk, die Putze und der Mörtel durch diese selbst auf Dauer stark geschädigt werden.

Er tritt oft dort auf, wo früher Ställe waren (oder im Rohbau jemand in die Ecke uriniert hat). Aber auch von außen eindringende Salze aus dem Erdreich oder der Salzstreuung im Winter können verantwortlich sein.

Um den Befall dauerhaft zu entfernen muss der betroffene Bereich fachmännisch entsalzt und trockengelegt werden und außerdem gegen eindringende Feuchtigkeit isoliert werden.

Die wichtigsten Bausalze

  • Carbonate: Entsteht bei der Carbonatisierung von Calciumhydroxid. Kann Betonteile zerstören.

  • Sulfide: ommen häufig aus Abwässern.

  • Sulfate: Mindern die Festigkeit der Untergründe drastisch. Kommen z. B. in der Baukeramik vor (durch schwefelhaltige Abgase beim Brennprozess)

  • Chloride: Wurden früher oft als Frostschutzmittel in Beton und Mörtel oder Streusalz verwendet. Fördern die Korrosion von Stahl im Beton.

  • Nitrat: Nitrate werden überwiegend durch landwirtschaftliche Einflüsse und Moderprozesse in das Mauerwerk transportiert.

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