Die Qualität des Wassers

Messung nach der Methode der Bioelektronik Vincent

Wasserqualität nach Vincent

Wasserqualität nach Vincent

Nach Vincents Untersuchungen und Thesen soll ein gesundes Wasser folgende Werte haben:
1. pH: 6.2 6.8
2. rH: 22 28 [Wasserstoffpotenzialwert, ähnlich dem Redoxpotenzial]
3. R : > 6000 Ohm [spezifischer elektrischer Widerstand] bzw. < 167 Mikro-Siemens

Es ist viel zu wenig bekannt, wie wichtig die Qualität des Trinkwassers für die Gesundheit von Mensch und Tier ist. Der französische Forscher und Hydrologe Prof. Louis-Claude Vincent hat in langjähriger Arbeit bewiesen, dass ein Zusammenhang zwischen dem Trinkwasser einer Bevölkerung und deren Mortalität (Sterblichkeitsrate) und Morbidität (Erkrankungsziffer) besteht.

In seinen, über viele Jahre hinweg durchgeführten Untersuchungen, wies er nach, dass es Gegenden gibt, in denen es kaum zu ernsten Krankheiten kommt, insbesondere kaum Krebserkrankungen und Infarkte vorkommen.

Dort ist das Wasser noch rein. In allen anderen Gegenden aber mit erhöhter Erkrankungshäufigkeit findet man ein Trinkwasser, dass den von Vincent gestellten Forderungen nicht entspricht. Das heißt, das Wasser ist dort beladen mit vielen Stoffen, die nicht hinein gehören: Mineralien, Chemikalien, Bakterien, Chlor (zum Zwecke der Sterilisation), Bakterienleichen mit deren Leichengiften (als Folge der Sterilisation), Viren, etc.

Jede Krankheit benötigt ein bestimmtes biologisches Terrain, welches bestimmt, ob sie sich überhaupt bilden kann. Das gilt ebenso für bakterielle, also Infektionskrankheiten wie für Krebs, Herzinfarkt, etc.

Vincent entwickelte eine Messmethode, die Bioelektronik, mit der man das biologische Terrain einer jeden wasserhaltigen Flüssigkeit bestimmen kann. In der Bioelektronik werden drei Parameter gemessen: PH-Wert, Redoxpotential und den Widerstandswert bzw. Leitwert des Wassers.

Bei der Beurteilung der Trinkwasserqualität spielt der Widerstand oder Leitwert des Wassers die größte und entscheidende Rolle. Hat das Wasser einen hohen Widerstand, über 6000 Ohm oder als elektrischer Leitwert ausgedrückt unter 160 mikro Siemens, so befinden sich in ihm sehr wenig gelöste Stoffe. Damit ist auch das Redoxpotential und der pH-Wert in der Regel in der biologisch notwendigen Ordnung.

Das Redox-Potential

Das Redox-Potential beschreibt das Verhältnis von oxidierten zu reduzierten Stoffen. Es schwankt zwischen +800 mV (stark oxidierendes Millieu) und -300 mV (stark reduzierendes Millieu).

Mit steigendem Redox-Potential sinkt der PH-Wert. Ein hohes Redox-Potential liegt bei sauerstoffreichem Millieu vor, da hier viele oxidierende Stoffe (Eisen- und Mangan-Oxide, Nitrat, Sulfat) vorliegen. Ein niedriges Redox-Potential weist auf fehlenden Sauerstoff und organische Substanzen hin. Ein "umgekipptes" Gewässer, welches einen hohen Anteil an Stickstoff- und Phosphorverbindungen aufweist, hat stets einen niedriges Redox-Potential.

Die reduzierenden bzw oxidierenden Eigenschaften von Wässern lassen sich wie folgt charakterisieren:

- rH = 0 bis 9: stark reduzierende Eigenschaften
- rH = 9 bis 17: vorwiegend schwach reduzierend
- rH = 17 bis 25: indifferente Systeme
- rH = 25 bis 34: vorwiegend schwach oxidierend
- rH = 34 bis 42: stark oxidierend

Laut den Untersuchungen von Vincent, sollte ein gutes Trinkwasser einen rh-Wert von 22 - 28 aufweisen.

Der Leitwert

Wenn Sie Ihre Wasserwerke fragen, werden Sie sicherlich zu hören bekommen, dass unser Leitungswasser absolut sauber ist und eine sehr hohe Qualität hat.

Diese Aussage stimmt leider nur bedingt - und wie so oft, kommt es hier stark auf die Sichtweise an. Sicherlich ist unser sogenanntes Trinkwasser mikrobiell sehr sauber. Auch diverse Chemikalien und Schwermetalle werden überprüft und dürfen zum Teil nicht oder kaum nachweisbar sein.

Biologisch einwandfrei ist es deswegen aber noch lange nicht. Zum Einen wird nicht auf alle möglichen Parameter untersucht. Dies wäre einerseits zu teuer, andererseits dürfte es dann auch gar nicht mehr als Trinkwasser deklariert werden. So verfährt man streng nach dem Motto: "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!"

Während die Suche nach Arzneimittelrückständen, Chemikalien, Schwermetallen, Salzen, Radioaktivität, etc. sehr aufwendig und teuer ist kann man den wichtigsten Parameter mit wenig Aufwand selbst bestimmen: Den elektrischen Leitwert.

Dieser Messwert variiert mit der Menge der gelösten Salze (Ionen) und bewegt sich zwischen 0 (destilliertes Wasser) und über 2000 Mikro-Siemens pro cm (sog. Heilwässer).

Das Ziel für Ihr Trinkwasser sollte nach Vincent ein Wert von unter 167 Mikro-Siemens / cm haben. Dieses Ziel wird bei Leitungswasser immer seltener und bei Mineralwässern kaum erreicht.

Zwischenzeitlich weiß man, dass die Mineralien im Wasser eher zu Ablagerungen führen und vom Körper nicht verstoffwechselt werden. Die ausreichende Mineralienzufuhr erfolgt über die Nahrung. Das Wasser sollte hingegen so mineralarm wie möglich sein, damit die Zellen ihre Schlacken abgeben können.

Die Leitungswässer in Deutschland haben einen Leitwert, welcher zwischen 350 und 1400 Mikro-Siemens / cm liegt. Im Übrigen bringt das Versetzen des Wassers mit Kohlensäure einen ausschließlichen Geschmacksgewinn - es riecht und schmeckt dann nicht mehr so modrig.....

Die nachfolgende Tabelle (wird laufend ergänzt) gibt Ihnen einen Überblick über diverse wahllos ausgewählte Flüssigkeiten.

Art

Herkunft

Leitwert
in Mikro-Siemens / cm

Bemerkungen

destilliertes Wasser

0

Leitungswasser

69469 Weinheim
OT Rippenweier
Höhenweg

617

direkt aus der Kaltwasserleitung

Leitungswasser

69469 Weinheim
OT Rippenweier
Höhenweg

373

im Wasserkocher abgekocht

Leitungswasser

69118 Heidelberg
Am Pferchlhang

117

direkt aus der Kaltwasserleitung

Leitungswasser

Loheland (bei Fulda)

324

direkt aus der Kaltwasserleitung

Leitungswasser

Groß-Rohrheim
Brahmsweg

789

nach Ionentauscher

Mineralwasser

Steinfelsquelle

700

mit Kohlensäure

Mineralwasser

Vittel

602

stilles Wasser

Brunnen

im Wald bei Kunz-Mühle
Großsachsen

347

keine Kennzeichnung
ob Trinkwasser

Brunnen

Herdweg, Ursenbach

123

kein Trinkwasser

Brunnen

Goldbrunnen, Ober-Hambach

176

keine Kennzeichnung
ob Trinkwasser

Brunnen

Kloster Lobenfeld

347

keine Kennzeichnung
ob Trinkwasser

wird demnächst fortgesetzt...

Wasserreinigung

Um den Leitwert zu senken und sämtliche unerwünschten Stoffe aus dem Trinkwasser zu entfernen gibt es nur ein einziges funktionierendes Verfahren: Die Umkehrosmose.

Hierbei wird Wasser durch eine Membran gepresst, die nahezu nur H2O passieren lässt. Anschließend sollte es leicht mineralisiert und energetisiert werden, damit es dem natürlichen Wasser wieder näher kommt.

Viele öffentliche Brunnen, die Tiefenwasser(!) zu Tage bringen haben im Übrigen einen recht guten Leitwert. Aufpassen muss man allerdings immer mehr an nicht gekennzeichneten Brunnen. Durch die immer weiter voranschreitende Übersäuerung des Bodens muss immer häufiger mit einer erhöhten (Schwer-)metallbelastung gerechnet werden.

Nach Vincent können die Leitwerte wie folgt eingestuft werden:

49 - 89

sehr gute entschlackende und entgiftende Wirkung

90 - 129

gute entschlackende und entgiftende Wirkung

130 - 199

noch befriedigend

200 - 299

keine Wirkung mehr

300 - 499

bereits belastend

500 - 1299

schlecht

> 1300

stark belastend

Der PH-Wert

Mit dem PH-Wert wird angegeben, ob eine Flüssigkeit neutral, alkalisch oder sauer ist. Bestimmt wird er durch die Wasserstoffionenkonzentration.

Der neutrale Wert liegt bei 7 - alle niedrigeren Werte werden als sauer alle höheren Werte als alkalisch oder auch als basisch bezeichnet. Die Skala reicht von 1 bis 14.

Selten ist ein neutraler Wert wirklich erstrebenswert. Während eine Seife mit einem "neutralen PH-Wert" stets einen sauren Wert von 5,5 haben muss, um sich dem Säureschutzmantel der Haut gegenüber neutral zu verhalten, sollte unsere Ernährung eher alkalisch sein. Der optimale PH-Wert des Trinkwassers liegt nach Vincent zwischen 6,2 und 6,8 und unsere Trinkwasserverordnung lässt einen Spielraum von 6,5 bi 9,5 zu.

Ebenfalls interessant ist dieser Wert in Bezug auf unsere Körperflüssigkeiten. Der optimale PH-Wert des Blutes liegt im basischen Bereich zwischen 7,35 und 7,45. Schon eine Senkung des Wertes auf 7,05 führt zum den Tod des Menschen.

Schweiß und Urin können zwischen 4 (bei sehr kranken Menschen) und 8 bei Babys liegen - selten auch darüber. Der Urin ist daher auch eine gute Möglichkeit herauszufinden, ob Ihr Körper überschüssige Säuren abgeben muss, umgangssprachlich also übersäuert ist.

Schon geringe Veränderungen des PH-Wertes im Blut können lebensgefährliche Zustände auslösen. Da die Hauptaufgabe der PH-Regulierung der Niere zukommt, sollte diese durch regelmäßige Flüssigkeitszufuhr (Trinkwasser, frisch gepresste Säfte, ungesüßte Kräutertees) unterstützt werden. Gerade eine gelegentliche kurzfristige "Spülung" mit einer großen Menge oben genannter Flüssigkeiten, kann den Entgiftungsorganen eine große Hilfe sein. Frisch gepreßte Gemüsesäfte können im Übrigen PH-Werte im zweistelligen Bereich erreichen.

Die Übersäuerung

Durch unsere moderne Ernährung führen wir unserem Körper in der Regel ein deutliches Übermaß an Säuren in Form von Mineralwasser, Süßigkeiten, Fleisch, etc. zu. Beim Stoffwechsel entstehen zusätzlich unter Anderem Kohlen- Phosphor und Schwefelsäure.

Der Körper muss die entstehenden Säuren neutralisieren, indem er sie an Mineralien bindet, welche er aus pflanzlicher Nahrung (und nicht aus dem Wasser!) erhält. Stehen von diesen Mineralien nicht genug zur Verfügung, werden die Stoffwechselprodukte Anfangs im Bindegewebe, später dann auch in Muskeln und Gelenken eingelagert. Nach anfänglichen Beschwerden wie Müdigkeit und fehlender Ausdauer bei sportlichen Aktivitäten kommt es spätestens jetzt oft zu unerklärlichen Rückenschmerzen, Weichteilrheuma, Tennisarm, etc.

Da das Blut nur einen sehr engen PH-Spielraum hat, muss der Körper hier unbedingt immer im Gleichgewicht bleiben. Stehen ihm nicht genug Mineralien aus der Nahrung zur Verfügung greift er auf seine Kalziumdepots in den Knochen zurück.

Damit es nicht so weit kommt, sollten Sie auf eine möglichst basische Ernährung achten: Kartoffeln, Wurzel-, Knollen-, Stauden- und Blattgemüse, alle Obstsorten und teilweise auch aus Getreidesorten sind basisch.

Sie können Ihre Nahrung auch durch basische Mineralstoffpräparate (Citrat-Basenpulver) ergänzen, die es als fertige Pulver oder Tabletten in Drogeriemärkten und Apotheken gibt.

Auch wenn es paradox erscheint können säurehaltige Früchte wie Zitronen, Orangen oder Rhabarber die Übersäuerung nicht verstärken - im Gegenteil: Frucht- und Milchsäuren (aus Joghurt oder Sauerkraut) verbessern den Stoffwechsel in Richtung alkalisch.

Neben Ernährung, Sport und Sauna hilft auch das Baden mit alkalischen Zusätzen (Badesalz). Dabei gibt der Körper dabei über die Haut vermehrt Säuren ab.

Im Übrigen stimmt die Feststellung verärgerter Mitmenschen "Ich bin sauer" tatsächlich. Verärgerung und Stress sorgen durch die Wechselwirkung mit der Nahrung und körpereigenen Hormonen (Thyroxin, Adrenalin) für eine drastische Übersäuerung des Gewebes.

Ihren eigenen Urin messen Sie am einfachsten mit Teststreifen, die Sie in jeder Apotheke kaufen können. Da der PH-Wert im Lauf des Tages stark schwankt, nehmen Sie als Zielwert für den Vormittag 6,2 - 6,8 und für den Abend 6,8 - 7,4.

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