Lichtqualität und -intensität

Licht ist nicht einfach nur Helligkeit, sondern es sind elektromagnetische Frequenzen im sichtbaren und unsichtbaren Bereich. Die Lichtaufnahme über unsere Augen dient nicht zum Sehen. Über die Augen werden die Lichtreize auch an die Hirnanhangdrüse, die Zirbeldrüse und das zentrale Nervensystem weitergeleitet, durch das die Steuerung von Körperfunktionen erfolgt.

In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde festgestellt, dass die verschiedenen Licht-Spektral-Anteile ganz unterschiedliche biologische Wirkungen haben. Der UV-B-Lichtanteil bestimmt zum Beispiel den Vitamin D Aufbau, den Stoffwechsel von Kalzium, Kohlehydrat und Phosphor und ist somit am Aufbau des lebenswichtigen Immunsystems beteiligt. Andere Lichtspektren steuern weitere Lebensfunktionen wie Fruchtbarkeit, Stimmungslage, Blutdruck, Kreislauf, Wachstum, Muskeltätigkeit und vieles mehr.

Wir verbringen heute über 90% unserer Arbeits- und Freizeit in künstlich beleuchteten Räumen. Normale Fensterscheiben filtern wichtige Frequenzbereiche aus. Eine Verbesserung wäre durch die Verwendung von Quarzscheiben (genannt Bio- oder Kathedralglas) möglich. Herkömmliches Kunstlicht aus Leuchtstoffröhren und Glühlampen können aufgrund ihres mangelhaften Spektrums diese Verluste nicht ausgleichen. So kommt es zu vorzeitiger Ermüdung, nachlassender Konzentrationsfähigkeit, Kopfschmerzen, Gereiztheit, Aggressivität, Infektionsanfälligkeit und andere Beschwerden.

Eine weitere Belastung durch die künstliche Beleuchtung ergibt sich aus dem "50-Hertz-Wechselstrom-Flimmern". Dies führt zu Stressbelastungen, zu Augen- und Kopfschmerzen. Flimmerfreies Licht lässt sich durch die Verwendung von elektronischen Vorschaltgeräten, statt der herkömmlichen Drosseln erzielen.

Für gutes Sehen ist aber auch die Beleuchtungsstärke ausschlaggebend. Das Tageslicht hat etwa 3000 Lux. In Untersuchungen wurde aufgezeigt, dass sowohl zu niedrige als auch zu hohe Lichtintensitäten zu Ermüdungen führen können.

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