Körperschall

Körperschall entsteht dadurch, dass ein Festkörper in Schwingungen versetzt wird.

Dies kann durch die Ankopplung an den Luftschall, aber auch durch Trittschall, Gehschall oder Vibration entstehen.

Minimieren lässt er sich durch Entkoppelung (z. B. die Dehnfunge des schwimmenden Estrichs), dem Einhalten des Masse-Feder-Masse-Gesetzes (Estrich, Trittschalldämmung, Geschossdecke).

Körperschall wird nicht nur über das Ohr, sondern auch über die Schädelknochen, die Fußsohlen und möglicherweise auch über das Rückgrat wahrgenommen.

Gerade die tiefen Frequenzen, welche vom Gehör weniger aufgenommen werden, können auf Dauer zu massiven Gesundheitsstörungen führen. Körperschall sorgt aber auch für Verschleißerscheinungen an Maschinen (Gelenken, Kugellagern, etc.) und wird in der technischen und medizinischen Diagnostik (Ultraschall) eingesetzt.

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