Geomantie

Die Entstehung

Über die Entstehung der Geomantie wird Ihnen Niemand genaues sagen können. Ihre Ursprünge liegen viele Tausend Jahre zurück und stammen aus einer Zeit, in der die Menschen noch viel stärker in die natürlichen Abfolgen der Jahreszeiten eingebunden waren. Sicherlich ist sie älter als das heute bei uns so moderne Feng-Shui. Interessant ist aber auch, dass es bei unserer hiesigen Lehre und der Lehre des Feng-Shui viele Gemeinsamkeiten gibt.

Während heute die Landschaft rücksichtslos und wider der Natur verbaut wird und kaum jemand mehr an angepasste Baustile und optimale Nutzung der Gegebenheiten denkt, war dies früher unabdingbar.

Somit begannen die Menschen schon weit vor Christi Geburt die Gestirne zu beobachten, versuchten den Rhytmus der Natur zu verstehen und ihr Leben danach zu richten. Hierfür waren Landmarken nötig, welche die Priester (Druiden, etc.) beobachteten und die örtlichen Feiertage danach richteten. Wie immer, wenn solche Spezialisten genügend Zeit und Möglichkeit haben, werden solche Dinge immer weiter verfeinert. So entstanden Bauten wie Stonehenge und viele Andere.

Diese Lehren traten in der Geschichte immer wieder zurück ins Dunkel und wurden dann aber durch neue Einflüsse und Notwendigkeiten zurück ans Licht gebracht und verfeinert.

Geschichtliche Entwicklung

Wie schon erwähnt, darf es als sicher gelten, dass unsere keltischen Vorfahren über die Beobachtung und Nutzung geomantischer Strukturen bereits bestens Bescheid wussten. Während der Kreuzzüge kamen dann Einflüsse aus dem Heiligen Land hinzu, welches seine Traditionen wiederum mit Einflüssen aus Ägypten (dessen Esoterik von Persien stark beeinflusst war) verfeinerte.

Dieses Wissen ging wahrscheinlich unter Anderem über die Templer in die schottischen Klöster und von dort aus in die Dombauhütten ein. Diese Dombauhütten waren über lange Zeit der Ort, an dem die geheimen Wissenschaften gepflegt und verbreitet wurden.

Mitte des 16. Jahrhunderts begann man dort immer mehr "Profane" aufzunehmen und die noch heute tätigen Freimaurerlogen entstanden. Gerade im 18. Jahrhundert erlebte die Geomantie dadurch einen neuen Schub. Überall in Europa entstanden Gärten, Paläste und sogar ganze Städte, welche nach diesen Prinzipien angelegt wurden.

Der Einfluss dieser Lehren lässt sich in unserer Nähe heute noch im Schlosspark in Schwetzingen, in der Stadt Karlsruhe (welche eine Pyramide als Grabmal hat), im Straßburger Münster und an vielen anderen Orten nachweisen.

Viele Dinge erschließen sich dabei nur Eingeweihten. Kaum einer der Besucher, der durch den Schlosspark in Schwetzingen schlendert wird erahnen, welch umfangreiches esoterisches Wissen hier verbaut wurde und warum bestimmte Plätze mit bestimmten baulichen Maßnahmen gestaltet wurden.

Da das dritte Reich versuchte sich über diese Wissenschaft Macht und Ansehen zu verschaffen (siehe Beispielsweise die Thingstätte in Heidelberg), wurde das umfangreiche Wissen hierüber nach dem zweiten Weltkrieg bei uns erst einmal verdrängt. Himmler selbst leitete damals die Forschungen und Rutengänger legten im Auftrag der Regierung Plätze fest, an denen Reden der Führungspersonen gehalten wurden und bestimmte Bauten entstanden. Ungewöhnlich ist dies nicht - auch in China war Feng-Shui lange Zeit eine Geheimwissenschaft, welche aus dem gleichen Grund nur dem Kaiser vorbehalten war. Erst in den letzten Jahren gibt es wieder Architekten, welche bemüht sind, auch diesen Aspekt in Ihre Arbeiten mit einzubeziehen.

Die geomantische Betrachtung

Die Geomantie geht bei Ihrer Betrachtung immer den Weg vom Größten ins Kleinste. An oberster Stelle stehen die Einflüsse der Götter (oder Gottes - je nach Sichtweise), dann kommen die Gestirne und mit Ihnen verbunden die Jahreszeiten.

Danach widmet sie sich dem Genius Loci und seiner Einbindung in die örtlichen Gegebenheiten wie Klima, Sonnenverlauf, Wind- und Wettereinflüssen, etc.

Gerade bei sakralen Bauten, welche oftmals auf jahrtausendealten Kultplätzen stehen, die immer wieder von neuen Kulten okkupiert wurden, spielt dieser Genius Loci eine bedeutende Rolle.

Dieser wurde nicht nur in die Planung einbezogen, er wurde durch bauliche Maßnahmen verstärkt und gepflegt. Viele Eigenartigkeiten in alten Kirchen, ihre Platzierung, ihre Ausrichtung, die Anordnung von Türen, Skulpturen, etc. lassen sich so erklären.

Die Geomantie ist hierbei stets eine Mischung aus Intuition (Einfühlen in die Qualität des Ortes, Rutengehen, Hellsehen, etc.) und wissenschaftlich nachvollziehbarer Aspekte (Wettereinfall, Sonnenwende, Nutzung und Veränderung des Lichteinfalles, Vorkommen von Quellen, etc.).

Dies ist auch der Hauptgrund, warum sich viele Menschen hiermit sehr schwer tun. Auf rein schulwissenschaftlicher Basis lässt sich eine geomantische Gestaltung nicht durchführen. Es bedarf einer geschulten Intuition, eines geübten Auges und viel Sachverstand um die Geister des Ortes (das dürfen Sie nun verstehen wie sie wollen) gnädig zu stimmen und in die bauliche Gestaltung mit einzubeziehen.

Messtechnisches

Immer wieder versuche ich die Brücke zwischen dem intuitivem Erfassen und der Schulwissenschaft zu schlagen. Je weiter die Messtechnik sich entwickelt und je mehr Menschen mit dieser "spielen", desto mehr Zusammenhänge zeigen sich zwischen beiden Disziplinen.

Beispiele hierfür sind:

  • Der Zusammenhang bestimmter Glasfarben in Kirchen mit Resonanzfrequenzen von Körperzellen

  • Erhöhung der Gammastrahlung (Radioaktivität) und Zusammenbruch der UKW-Feldstärke über "heiligen Plätzen"

  • Schwärzung von Fotoplatten über bestimmten Plätzen

  • Messbare Veränderung des Energiehaushaltes der Zellen, der Blutsenkungsgeschwindigkeit, des Schlafverhaltens, etc. auf bestimmten Plätzen

  • Trockenlegen von Mauern und Sanieren von Gartenanlagen durch Steinsetzungen

  • und viele mehr

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