Bisphenol A

Bisphenol A (BPA)

Bisphenol A kommt unter Anderem in Polycarbonat, Vinylesterharz und Epoxidharz vor. Aufgrund seiner schwach östrogenartigen Wirkung, vielen dokumentierten Gesundheitsrisiken und dem Vorhandensein in vielen Bedarfsgegenständen des Alltags (z. B. Lebensmittel- und Getränkeverpackungen, Beschichtungen von Getränke- oder Konservendosen, Wasserkochern, optische Datenträger, Gehäuse von elektrischen / elektronischen Geräten, durchsichtige Kunststoffteile, Teile von Steckern und Schaltern, Brillengläser, Motorradhelme, medizinische Geräte, etc.) ist sein in den letzten Jahren stark reglementiert worden. Bisphenol A löst sich hierin insbesondere durch das Erhitzen und den Kontakt mit Säuren und Laugen.

BPA kommt auch in Lacken, Farben, Klebstoffen, Bremsflüssigkeiten, Sanierungsbeschichtungen von Wasserrohren, Trink- und Abwasserbehältern, Verbund-Werkstoffen, Schwimmbecken-Fertigpools, Weinlagerungs-Großtanks, Bodenbelägen, Weich-PVC, als Ausgangsstoff für die Herstellung von Flammschutzmitteln, etc. vor. Einige Arten von Thermopapier enthalten BPA und auch bestimmte Kompositfüllungen in den Zähnen können diese Substanz während oder nach der zahnärztlichen Behandlungen freisetzen. Weiterhin eingesetzt wird es auch in Zahnspangen, Prothesen und Nagellacken, Schwimmhilfen, Gartenschläuchen und vielem mehr.

Arbeitsplatzgrenzwerte AGW:
TRGS 900: 5 mg/m³ bezogen auf die einatembare Fraktion, MAK: 5 mg/m³ gemessen als einatembarer Aerosolanteil. Spitzenbegrenzung: Überschreitungsfaktor 2, Dauer 15 min, Mittelwert: 4 x pro Schicht, Abstand 1 h, Kategorie I

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