Flammschutzmittel

Flammschutzmittel (Brandhemmer) haben die Aufgabe die Ausbreitung von Bränden einzudämmen, sie zu verlangsamen oder bestenfalls ganz zu verhindern. Angewendet werden sie dort, wo es durch Funken, Glut oder (mutwillige) Entzündung zu Gefahren kommen kann. Hierzu gehören unter anderem Polster, Teppichböden, Textilien, Kabel, Dämmstoffe, Montageschäume, elektronische Geräte.

Es handelt sich hierbei um eine Vielzahl unterschiedlicher organischer und anorganischer Chemikalien. Viele von Ihnen stellen für die Umwelt und für die Gesundheit eine Gefahr dar. Ihre Konzentration steigt im Hausstaub, in der Natur, im Blutserum und in der Muttermilch seit Jahren an.

Während anorganische Flammschutzmittel im Material fest gebunden sind, besteht bei anorganischen Flammschutzmitteln eine erhebliche Gefahr der Kontamination von Innenräumen.

Problematisch sind insbesondere die bromierten Flammschutzmittel, zu denen polybromierte Diphenylether (PBDE), Tetrabrombisphenol A (TBBPA) und Hexabromcyclododecan (HBCDD) gehören. 

Zu den Flammschutzmitteln gehört auch PCB.

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